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Genuss
Qualität

„Bio-Weinbau Spezial“

Immer wieder werden wir gefragt, wie wir den biologischen Anbau der Weinreben im Detail umsetzen. Und natürlich stellt sich die entscheidende Folgefrage: Wie wirkt sich dieser Anbau auf die Trauben und schließlich auf den Wein und den Weingeschmack aus?

Auf den folgenden Seiten hat Paulin Köpfer die Pflege  unserer Weinberge und die Vorzüge des biologischen Anbaues sehr detailliert erläutert:

1.) Die gesamtheitliche Betrachtung des Weinberges, als komplexes Ökosystem ist eine wichtige Basis, auf der unsere gesamte Arbeit beruht. Info als pdf.

2.) Die Pflege des Bodens ist die Grundlage für die Gesundheit und Qualität der Reben und Trauben. Diesem Themenbereich Boden & Bodenpflege haben wir deswegen viel Raum gegeben im Kapitel Bodenpflege. Info als pdf.

3.) Unsere konkreten Pflanzenpflegemaßnahmen und der Umgang mit Krankheiten und Schädlingen im Weinberg sind selbstverständlich auch detailliert erläutert, im Kapitel Pflanzenpflege. Info als pdf.

4.) Unserer homöopathischen und biologischen Dynamischen Ansätze. Info als pdf.

5.) Welches sind die Konsequenzen für den Weingeschmack – die qualitativen Aspekte des Weinbaues mit der Natur. Info als pdf.

6.) Wie wird unsere biologische Wirtschaftsweise geprüft. Info als pdf.

Das gesunde “System Weinberg”

Die Gesundheit des geschilderten “Pflanzen-Boden-Organismus” hängt nun von wahrhaftig vielen Faktoren ab. Wir müssen das ganze System Weinberg betrachten, wenn wir nach den Möglichkeiten zur Gesunderhaltung der Rebe suchen.

So wie die Rebe pentagonal ist (5-zählig) finden wir 5 Hauptaspekte, die das Gesundheitssystem der Weinstöcke beeinflussen:

Das Klima

  • Klima der Region und des Anbaustandortes
  • jeweilige Jahreswitterung
  • Kleinklima im Rebbestand, das auch etwas gesteuert werden kann
  • Durchlüftung und Belichtung der Reben

Der Weinberg im Agrar-Ökosystem (das Umfeld!)

  • Hecken, Feldgehölze, Raine im Umfeld, die für das ökologische Gleichgewicht große Bedeutung haben
  • blühende Begrünungen bzw. Unterwuchs (Lebensraum und Nahrung für die Nützlinge)
  • Nistkästen für Nutzvögel
  • Kleiner (Obst-)Baumbestand in den Weinbergen selbst

Die Kulturmaßnahmen

  • richtige Sortenwahl
  • Erziehungsform, Standraum, Ausrichtung der Rebzeilen (dadurch wird das Bestandsklima, d.h. das Mikroklima stark beeinflusst)
  • regelmäßige und gründliche Laubarbeiten
  • die gesunde Ernährung der Reben (siehe auch 4. Boden)
  • Einsatz von Pflanzenpflege- bzw. Pflanzenstärkungsmitteln
  • biotechnische, homöopathische und biodynamische Verfahren

Der Boden

  • Bodenfruchtbarkeit
  • Bodengare
  • Bodenbearbeitung
  • Begrünungsmaßnahmen
  • Düngung
  • harmonische und vielseitige “Vollwert”-Ernährung der Rebstöcke

Der Winzer

  • Beobachtung der Reben, des Bodens, der Witterung, des Klimas
  • Kontrolle von Nützlings- wie Schädlingsdynamik
  • Erfassung von Beobachtungs- und Messdaten, daraus resultiert die Möglichkeit der Prognose (z.B. Peronospora-Prognoseverfahren)
  • Entscheidung und Durchführung der richtigen Maßnahmen zur rechten Zeit

Weitere sowie detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Download Bereich oder oben im Text.